Zehn Tipps, die dir helfen werden
Prüfungsangst und Nervosität können uns einen Streich spielen. Wir möchten dir hier 10 Tipps gegen Nervosität mit auf den Weg geben.
- Erinnere dich an deine Stärken. Sicherlich gibt es Dinge in deinem Leben, die dir gut gelungen sind. Versuche, dich daran zu erinnern. Warum sollte es dieses Mal nicht genauso gut laufen?
- Geh am Vorabend vor der Prüfung rechtzeitig zu Bett. Trink vorher keinen Alkohol. Gut ist es auch, den Stoff der Theorieprüfung vor dem Schlafengehen nochmals zu wiederholen. Wenn du nervös bist und nicht einschlafen kannst, verzichte auf jeden Fall auf die Einnahme von Medikamenten; sie können das Reaktionsvermögen beeinträchtigen.
- Achte auf eine großzügige Zeiteinteilung: In Ruhe frühstücken und sich auf dem Weg zum Prüfungsort nicht abhetzen. Zeitdruck begünstigt die Aufregung.
- Versuche, während der Wartezeit vor der Prüfung für eine gewisse Ablenkung zu sorgen, zum Beispiel durch ein Gespräch mit einer nahestehenden Person.
- Aufregung ist ansteckend. Suche daher beim Warten die Nähe von Leuten, die ruhig und ausgeglichen wirken.
- Denke in den Tagen vor der Prüfung darüber nach: Was macht es denn schon aus, wenn ich schlimmstenfalls wirklich durch die Prüfung falle? Prüfungen kann man wiederholen. Vieles andere im Leben ist dagegen nicht mehr rückgängig zu machen.
- Tiefes Ein- und langsames Ausatmen hilft gegen Nervosität. Probiere es aus!
- Denk immer daran: Die Prüfer sehen nicht zum ersten Mal aufgeregte Menschen und haben keinen Grund, dich unfair zu behandeln. Sie freuen sich auch, wenn möglichst viele Prüflinge die Prüfung bestehen.
- Lege deinen Prüfungstermin nicht in Phasen anderer beruflicher oder persönlicher Höhepunkte, wie z.B. andere Prüfungen in der Schule oder im Beruf und allgemeine Stresssituationen auch privater Art. Erzähle nicht überall herum, wann dein Prüfungstermin ist – das erzeugt nur zusätzlichen Erwartungsdruck. Höre auch nicht auf Horrorgeschichten von Leuten, die mal durchgefallen sind.
- Lenke dich am Abend vor deiner Prüfung ab – durch erneutes Studieren des Lehrbuchs wirst du nichts Neues mehr entdecken. Erscheine ausgeruht und pünktlich zur Prüfungsfahrt und vermeide die Einnahme von Beruhigungsmitteln, sie verringern nur deine Aufmerksamkeit bzw. dein Reaktionsvermögen.
„Ich bin einfach kein Prüfungsmensch!“
So oder ähnlich klingen die Worte eines aufgeregten Fahrschülers vor seiner praktischen Prüfung. Das ist nur allzu verständlich in dieser Situation, denn die meisten Menschen sind keine Prüfungsmenschen. Was ist aber, wenn die Ängste so groß werden, dass man plötzlich nur noch eine große Leere im Kopf spürt? Dass man plötzlich Fehler macht, die man sonst noch nie in der Fahrausbildung gemacht hat?
Du und dein Fahrlehrer solltet vor der Prüfungsfahrt davon überzeugt sein, dass du es schaffen wirst. Simuliere in den letzten Fahrten deiner praktischen Ausbildung eine Prüfungsfahrt und werte diese gemeinsam mit deinem Fahrlehrer aus.




